Forschungsergebnisse von andern
Manchmal trifft der glückliche Fall ein, dass sich schon jemand auf die Suche nach einem der gesuchten Vorfahren gemacht hat.
Oft stösst man dabei auf umfangreiche Stammbäume mit Dutzenden oder sogar noch mehr erfassten Personen.
Aber Vorsicht - nicht alles, was man hier antrifft, stimmt. Sehr oft sind ganz offensichtliche Fehler in diesen Stammbäumen enthalten, die teilweise von Personen in den USA zusammengestellt worden sind, die keine Ahnung der geografischen Verhältnisse in der Schweiz oder Europa haben. So kann das erste Kind einer Familie in Stuttgart zur Welt gekommen sein, das zweite im Kanton St.Gallen und das dritte allenfalls im Emmental.
Theoretisch könnte das ja stimmen - war aber in den 1750er Jahren bestimmt nicht üblich. Nur weil die Vor- und Nachnamen der Eltern stimmen (Franz Bauer und Elisabeth Schuster) und die Jahreszahlen passen könnten, heisst es noch lange nicht, dass der Stammbaum korrekt ist.
Gelegentlich findet man auch Angaben, wonach das Geburtsdatum der Tochter vor jenem der Mutter liegt und viel anderes, was nicht stimmen kann.
Alle Informationen, die man bei familysearch findet, muss man hinterfragen und verifizieren.
Trotz allem haben (mir) diese Infos schon oft weitergeholfen und mich aus einer Sackgasse geführt.