Institutionen
Schier unendlich viele Angebote
Es ist eine Binsenwahrheit, dass es zig-Millionen Websites und mehrere Milliarden Webseiten gibt.
Darunter hat es für Ahnenforschende eine unüberschaubare Anzahl von Sites, die sich in Umfang und Informationsgehalt stark unterscheiden.
Mit darunter hat es solche, die sehr relevant und hilfreich sind, bei der Suche nach den eigenen Vorfahren. Dabei stösst man immer wieder auf weitere dieser Sites.
Diese Sites lassen sich wie folgt kategorisieren:
Unschätzbar wertvolle Informationsquellen
- Archive: Staats-, Landes-, Stadt-, regionale und kirchliche Archive - wie z.B. Bistumsarchive, Vereins- und Privatarchive
- Bibliotheken: Staats-, Landes-, Stadt-, Lokal-, Universitätsbibliotheken und viele weitere
- Online-Portale: viele davon werden professionell betrieben und sind kostenpflichtig - andere sind zwar kostenlos nutzbar, enthalten aber trotzdem qualitativ hochstehende Informationen
- Gesellschaften und Vereine: Heraldisch-Genealogische Gesellschaften und Vereine gibt es auf Landes- und auf Lokalebene. Dabei sind viele lokale Vereine im Landesverband zusammengeschlossen. Hier findet man viel Knowhow und kriegt auch wertvolle Hilfe.
- Private Websites: Zehntausende von Ahnenforschenden veröffentlichen ihre Familienforschung auf dem Internet
Recherchemöglichkeiten heute
Im Gegensatz zu früher (vergleiche Kontextspalte rechts!) ist die Ahnenforschung um einiges einfacher geworden.
- Adressen von Archiven, Bibliotheken und andern Institutionen weltweit können in kurzer gefunden werden (Qwant, Duckduckgo, Google etc. lassen grüssen)
- Institutionen können entweder via Kontaktformular auf deren Website oder per Mail kontaktiert werden, was Geld und Zeit spart
- Viele Kirchenbücher und Archivbestände sind bereits digitalisiert und können online eingesehen werden
- die Daten können jederzeit vom heimischen PC abgerufen werden
- Dank Bildschirmfoto oder Download-Möglichkeit müssen Daten nicht mühsam kopiert werden
- Viele Daten sind bereits transkribiert und in Datenbanken übernommen worden - diese Daten können dann 1:1 in die eigene Tabellenkalkulation oder in ein anderes Programm übernommen und weiterverarbeitet werden
- Planung (Reise, Unterkunft, Verpflegung, Öffnungszeiten) ist nur noch selten notwendig - z.B. wenn man bei der Recherche auf Daten stösst, die zwar digital inventarisiert, aber nur analog vor Ort einsehbar sind. In diesen Fällen kann man eine Liste erstellen, mit den entsprechenden Signaturen der Bibliothek, die man allenfalls auch voraus mailen kann, so dass beim Eintreffen vor Ort schon alles bereitsteht.
- erfasste Daten können einfach gesichtet, sortiert und weiterverarbeitet werden und lassen sich Dank standardisierter Normen von einem Programm ins andere übernehmen (als GED-Datei exportieren und als solche in eine andere Software importieren).
- Daten von gefundenen Vorfahren können in spezielle Ahnenforschungsprogramme (Ahnenbaltt, Ancestry Quest, RootsMagic, Gramps usw.) übertragen werden. Diese Programme haben "mächtige" Funktionen und erstellen daraus auf Knopfdruck ganze Websites, Diagramme, Stammbäume usw. - dabei können die Daten auch auf Konsistenz überprüft werden usw.
- Von diesen kann man die Daten exportieren und z.B. in Stammbaumdrucker Premium 8 übertragen und die Stammbäume nach eigenem Gusto ausdrucken
- Auch wenn man nur kurze Zeit zur Verfügung hat, lässt sich diese für die Ahnenforschung am PC optimal nutzen
- kurz gesagt: Internet und PC haben die Ahnenforschung enorm "vereinfacht" bzw. kann man damit heute wesentlich effizienter arbeiten
Die KI wird heute bereits zum Transkribieren von Kirchenregistern und generell von alten handgeschriebenen Schriften eingesetzt. Sobald diese "flächedeckend" eingesetzt werden kann und all die alten handgeschriebenen Bestände "per Mausklick" tanskribiert und zugleich in Datenbanken übertragen werden, wird dies ein neues Zeitalter der Ahnenforschung einläuten. Noch aber sind wir nicht so weit.
Software, die einem bei der eigenen Forschungsabeit hilft, ist hier beschrieben.