Tora(h) und Islam
Das sagt die KI dazu
Im Islam wird die Torah (arabisch: Tawrat) als ein göttliches Buch anerkannt, das Gott dem Propheten Mose (Musa) auf dem Berg Sinai offenbarte, um die Kinder Israels zu führen und zu richten. Der Glaube an diese ursprüngliche Offenbarung ist einer der sechs Glaubenspfeiler des Islam; ein Muslim, der die göttliche Herkunft der Tawrat leugnet, verlässt nach islamischer Lehre den Glauben.
Der Koran bestätigt die ursprüngliche Autorität der Tawrat als Quelle von Leitfaden und Licht, hält jedoch fest, dass der heute vorhandene Text durch menschliche Eingriffe (Tahrif) verzerrt und unvollständig wurde. Daher wird die Tawrat theologisch als Vorläufer des Korans gesehen: Während ihre ursprüngliche Botschaft als wahr gilt, sind ihre spezifischen juristischen Bestimmungen für Muslime durch die im Koran enthüllte, endgültige und bewahrte Offenbarung (Naskh) außer Kraft gesetzt.